Kreispokal: 1b nutzt den Überraschungsmoment

Einzug ins Kreispokal-Finale


„Einen besseren Start ins Jahr 2020 kann man sich nicht wünschen“, resümiert Trainer Jürgen Merkel voller Stolz und sichtlich überrascht kurz nach dem Schlusspfiff des Halbfinalmatches TSV Wieblingen 2 gegen TSV Malschenberg.


Aber der Reihe nach: Die zweite Mannschaft wollte das frühe Spiel nach der Winterpause nutzen, um nach den freien Tagen über den Jahreswechsel wieder reinzukommen. Dabei konnten sich die Spieler besseres vorstellen, als gleich zu Beginn gegen den höherklassigen TSV Malschenberg aus der Landesliga Nord anzutreten. Und trotzdem war klar, dass die Wieblinger das Spiel nicht zu locker sahen. Trainer Jürgen Merkel zählte die Vorteile auf Seiten der Wieblinger in der Kabine auf: Lockeres Aufspielen als „Underdog“, kein Harz und ein Heimspiel für uns Wieblinger. Wir hatten nichts zu verlieren. Und genauso befreit legte Wieblingen vor und los: Carlos Orué versorgte von Anfang an als Mittelmann seine Mitspieler mit schnellen Pässen und unterstützte selbst mit Torerfolgen. Gut in Szene gesetzt konnten alle anderen Mitspieler von Anfang an ebenfalls einnetzen. Der Ergebnisverlauf der ersten Halbzeit (3:0 -> 7:4 -> 10:5 -> 17:10) unterstreicht dabei die Abwehrleistung, die die Malschenberger Büffl stark unter Druck setzte. Immer wieder mussten die Malschenberger ihre Angriffe alternativ- und harzlos aus der zweiten Reihe abschließen, die Schüsse gingen oft am Tor vorbei. Die eingewechselten Spieler aus den Wieblinger Reihen dagegen konnten nahtlos an die bisherige Leistung anknüpfen und sorgten ebenso für die tolle Leistung und hohe Führrung zur Halbzeitpause.


In der zweiten Halbzeit ließ dann Kraft und Konzentration der Wieblinger nach, was der TSV Malschenberg nutzten konnte. Nach und nach kämpfte er sich heran. Beim 25:24 in der 51. Minute keimte für die Büffl wieder Hoffnung auf. In den nächsten 5 Minuten blieb es ausgeglichen (27:26 und 28.27). Kai Kramer im Tor der Wieblinger hielt jedoch in dieser heißen Phase dagegen. Somit wurden die letzten Spielminuten entspannter und der TSV Wieblingen konnte den Finaleinzug beim Endstand 32:30 feiern.
„Der Sieg ist auf eine breite Teamleistung, sowohl in der Abwehr als auch im Angriff, zurückzuführen.“ so der Wieblinger Trainer. Fünf Spieler erzielten vier Tore oder mehr.


Nun gilt es diesen positiven Start mit in die Rückrunde zu nehmen und dort die wichtigen Punkte für einen frühzeitigen Klassenerhalt zu sichern. Am Sonntag, den 26.01. findet gegen Leimen das erste Rückspiel im SPZ West statt.


Das Finalspiel des Kreispokals wird gegen Handschuhsheim oder Leimen stattfinden. Die beiden bestreiten am Sonntag ihr Halbfinale. Der Termin für das Finalspiel steht noch nicht fest.


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