1. Herren kassieren Ausgleich nach dem Schlusspfiff

Während sich das Unentschieden gegen Wiesloch am vergangenen Wochenende aufgrund des Spielverlaufs eher nach einem Punktgewinn angefühlt hat, schmerzt das Remis gegen die HSG Weschnitztal deutlich mehr, sah man doch Sekunden vor Schluss noch wie der sichere Sieger aus. Doch der Reihe nach: beide Teams legten im Sportzentrum West gleich los wie die Feuerwehr, nach zehn Minuten stand ein 8:8 auf der Anzeigetafel. In der Folge stellten sich die beiden Abwehrreihen allerdings besser auf den gegnerischen Angriff ein, ein Doppelschlag von Linksaußen Anton Aupperle sorgte für eine 13:12-Führung knapp fünf Minuten vor der Pause. Leider leistete man sich danach eine Reihe an einfachen Ballverlusten, beim Stand von 14:15 wurden die Seiten gewechselt.

Auch nach der Halbzeitpause gab es zunächst wenige Tore zu bestaunen, unsere Mannschaft schaffte es immer wieder den Ausgleich herzustellen, ohne selbst in Führung zu gehen. Nach einer Auszeit zehn Minuten vor dem Ende startete man dann einen 4:0-Lauf, abgeschlossen vom zehnfachen Torschützen Adrian Gaida zum 25:23 mit noch fünf Minuten verbleibend. Mit einem Tor Vorsprung ging es in die letzten 60 Sekunden, welche es in sich haben sollten. Im eigenen Angriff fehlte das nötige Glück im Abschluss, der Ball fand nur den Weg an den Pfosten. Dafür stand die Abwehr wieder stark und zwang die Gäste ins Zeitspiel, mit dem letzten Pass gelang diesen jedoch der Ausgleich aus fast unmöglichem Winkel. Philipp Gspandl, der in Halbzeit zwei richtig aufdrehte und einige freie Bälle parieren konnte, schaltete schnell und ermöglichte so das schnelle Anspiel, Anton Aupperle schoß auf Außen durch und erzielte den vermeintlichen Siegtreffer. Unglücklicherweise entschied das Schiedsrichtergespann im Anschluss noch einmal auf Siebenmeter für Weschnitztal, da die Gäste beim Versuch ihrerseits ein schnelles Anspiel durchzuführen gehindert wurden. Der Strafwurf fand den Weg ins Wieblinger Tor und besiegelte letztendlich die Punkteteilung. Nun gilt es diesen Nackenschlag schnell abzuhaken, unter der Woche wieder gut zu trainieren und dann im nächsten Heimspiel vor allem an die Leistung in der zweiten Halbzeit anzuknüpfen, um wieder einen Sieg vor heimischer Kulisse einzufahren.

Für den TSV spielten: Adrian Gaida (10), Anton Aupperle (4), Lukas Neuhäuser (4), Julian Wansorra (4), Tobias Will (4), Silas Becker (1), Jonas Klasen (1), Jan Dexheimer, Leonard Erler, Philipp Gspandl, Alexander Güllicher, Daniel Hildebrandt, Fynn Pullens, Paul Winkelhausen, Lukas Wolf, Philipp Wolf Offizielle: Tobias Breitschwerdt, Christoph Schwartz, Sophie Seemann, Marco Widmann, Christian Wolf

 

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