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2. Herren: TSV Wieblingen – TV Edingen

Im vierten Ligaspiel hatte die zweite Mannschaft des TSV Wieblingen den TV Edingen zu Gast. Das Ziel war, durch eine aggressive Abwehr an die Leistung des vorherigen Spiels in Leimen anzuknüpfen und zwei weitere Punkte zu erkämpfen.

Zu Beginn des Spiels wurde der TSV jedoch regelrecht von den Gästen aus Edingen überlaufen. Durch inkonsequente Abschlüsse und versuchte Halbchancen der Gastgeber im Angriff wurde den Gegnern leichte Tore durch Tempogegenstöße ermöglicht. Dadurch gelang es ihnen, sich innerhalb der ersten 14 Minuten einen Vorsprung von 1:9 Toren aufzubauen. Erst jetzt startete der TSV seine Aufholjagd. Punkt für Punkt kämpfte er sich zurück ins Spiel und verkürzte den Rückstand bis zur 25. Minute zum 7:12 auf fünf Tore. Dieser Abstand blieb für wenige Minuten über 8:13 und 9:14 konstant. Kurz vor dem Ende der Halbzeit legten die Gäste jedoch nochmal nach und erhöhten zur Pause zum 10:17.

Der Beginn der zweiten Halbzeit war sehr ausgeglichen. Die Gastgeber aus Wieblingen versuchten weiterhin dem Rückstand der ersten 15 Minuten hinterherzulaufen. Bis zur 42. Minute schafften sie es auch, zum 17:22 diesen wieder auf 5 Tore zu reduzieren. Zu diesem Zeitpunkt nahm der TSV eine Auszeit, um die Spieler nochmals zu motivieren, dass durch etwas mehr kämpferische Leistung das Spiel in den letzten 15 Minuten noch gedreht werden kann. Die Gäste aus Edingen ließen dies jedoch nicht zu und erhöhten ihren Abstand in den nächsten fünf Minuten wieder auf 18:28. Nun mussten sie nur noch die letzten zehn Minuten des Spiels auf der Uhr herunterlaufen lassen. Die Mannschaft des TSV ließ den Kopf aber nicht hängen und kämpfte weiter bis zur letzten Minute. Die übrige Spielzeit reichte jedoch nicht mehr aus, um den zu großen Rückstand der ersten 15 Minuten wieder gutzumachen. Somit gingen die beiden Punkte bei einem Spielstand von 26:29 an den TV Edingen.

Tor: Kaj Kramer, Kristoffer Karch

Feld: Bastian Winkelhausen, Victor Hof (3), Hans Humpert (4), Nick Busack (1), Jan Sommer, Julian Wansorra (6), Felix Hoffmann (6), Tom Kripzak (1), Michael Beyer (2), Luis Suchy, Leonard Sober (1), Felix Merkel (2)

Trainer: Florian Kaltschmitt, Jürgen Merkel, David Wolf

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2. Herren: Erster Saisonsieg für die 1b

KuSG Leimen – TSV Wieblingen 2

Am Tag der Deutschen Einheit traf die 1b des TSV Wieblingen auswärts auf die KuSG Leimen. Im Gegensatz zu den vorangegangenen Spielen traf man auf einen alten Bekannten, gegen den man die letzten Jahre regelmäßig spielte. Die Mannschaft von Coach Thorsten Richter startete perfekt in das Spiel und konnte bis zur ersten Auszeit eine 2:8-Führung herausspielen. Dies war vor allem auf die starke Abwehr und die Paraden von Torhüter Manuel Rehberger zurückzuführen. Bis zur Halbzeit offenbarten sich allerdings Probleme im stark ausgedünnten Rückraum, dem Spieler wie Bastian Winkelhausen, Michael Beyer und Daniel Ulrich fehlten. Trotzdem ging die 1b durch eine starke Abwehrleistung mit einer 10:13-Führung in die Pause.

Im zweiten Abschnitt zeigte sich ein ähnliches Bild wie am Ende der erste  Halbzeit. Die Offensive des TSV zeigte zwar vereinzelte Schwächen wie beispielsweise überhastete Abschlüsse, die allerdings auch auf den unerfahrenen Rückraum zurückzuführen sind, in dem die Jugendspieler Felix Merkel und Hans Humpert viel Spielzeit bekamen. Die Gastgeber aus Leimen konnten in der 50. Minute zwar noch auf ein Tor aufschließen, aber die Abwehr der 1b konnte am Ende den ersten Sieg der Saison für den TSV holen. Am Ende war das Ergebnis von 26:28 sehr verdient, da die Mannschaft über das gesamte Spiel die anfangs herausgespielte Führung halten konnte. Besonders hervorzuheben ist die Leistung von Thomas Barth mit sieben Toren und von Felix Merkel, der bei seinem ersten Ligaspiel ein starkes Spiel im Rückraum zeigte.

Es spielten:

Im Tor: Manuel Rehberger, Kristoffer Karch

Im Feld: Steffen Jung (2), Hans Humpert (1), Leonard Šober, Lasse Neukirch (1), Julian Wansorra (5), Felix Hoffmann (1), Sebastian Schmitt (3), Daniel Zach (4), Thomas Barth (7), Florian Kaltschmitt, Felix Merkel (4)

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2. Herren: Vermeidbare Niederlage beim ersten Heimspiel

TSV Wieblingen 2 – TSG 62 Weinheim

Das erste Heimspiel der Saison stand an, und man hatte mit Weinheim einen, bis dato unbekannten Gegner, vor sich. Auch gab es einen kurzfristigen Hallenwechsel in die alt-ehrwürdige Neckarhalle, aufgrund einer technischen Störung im Sportzentrum West. Leider fehlten unter anderem mit Daniel Zach, Steffen Jung das  Kreisläuferduo der Wieblinger.
Der TSV startete gut in die Partie und konnte direkt mit vielen Spielzügen und guten Einzelaktionen schnell eine kleine, aber konstante Führung von 3-4 Toren ausbauen. Doch die TSG schaffte es in der 26.Minute das torreiche Spiel zu drehen und mit 18:21 in die Pause zu gehen.
Die zweite Halbzeit war der Ersten ser ähnlich. Wieder gab es ein starkes Angriffsspiel der Mannschaft um Thorsten Richter. Durch viel Tempo und ein starkes 1gg1 über den Rückraum und etliche konnten viele einfache Tore erzielt werden.
Die 1b schaffte es, in nur 10 Minuten den Rückstand von 21:25 zu drehen, und gar auf eine 29:27 Führung auszubauen. Doch durch eine, über fast die ganze Partie, schwache Abwehrleistung, konnte die Führung nicht verteidigt werden. Weinheim dreht wiederrum die Partie und konnte am Ende sogar mit 34:39 und zwei Punkten nach Hause fahren.

Das Spiel hat deutlich gezeigt an welchen Stellen die 1b noch zu trainieren hat. Jedoch ist zu erwähnen dass sich das Angriffsspiel, vor allem die 2.Welle, im Vergleich zum vorherigen Spiel gegen Ketsch, um Welten verbessert hat.
Es bleibt zu hoffen, dass das auch mit der Abwehr, bis zum Spiel am nächsten Samstag in Leimen, passiert.

Es spielten:

Im Tor: Kaj Kramer, Kristoffer Karch

Im Feld: Jan Sommer, Thomas Dörr, Hans Humpert, Daniel Ullrich (8), Tom Kripzak, Julian Wansorra (9), Felix Hoffmann (8/4), Sebastian Schmitt (2), Michael Beyer (5/4), Thomas Barth (2), Leonard Sober, Luis Suchy

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2. Herren: Auftaktspiel und Abschiedsspiel

Der Stachel sitzt tief

Die Wieblinger Verbandsligareserve startete am vergangenen Sonntag, den 20.09.2020 in die Saison 20/21.

„Der mittlerweile recht häufig verwendete Name Moskito ist von dem spanischen und portugiesischen Wort Mosquito (wörtlich: kleine Fliege) abgeleitet, das ebenfalls Mücke bedeutet“.

Bei der Mückenart der Ketscher Handballer handelt es sich wohl um die „Culex Pipiens“, im deutschen auch die Gemeine Stechmücke genannt. Denn der TSV hat sich im ersten Rundenspiel sehr stark gestochen. Man hofft auf eine schnelle Genesung ohne weitere Folgen.

Die Vorbereitung auf das Spiel war nicht einfach, stand hinter dem Rundenbeginn noch lange ein Fragezeichen, so hatte man erst Freitag die Gewissheit, dass die Saison pünktlich starten würde. Neben den Coronaregeln und den von Verein zu Verein unterschiedlichen Hygienekonzepten, kam mit Ketsch eine unbekannte Mannschaft mit fremder Halle und der allseits beliebten Hassliebe Harz auf die Wieblinger zu.

Zum, in der letzten Saison herausragend aufspielenden, Rückraumduo Ureich/ Wansorra-Talk kam ein aufstrebender Youngster S. Schmittlerer auf Rückraum Mitte dazu. Karch im Tor, Winkelhausen und Hoffmann auf den Außenbahnen und Zach am Kreis komplettierten die Starting 7.
Die 1b startete stark und ging mit 2:0 in Führung.
Besonders in der Anfangsphase zeigte Torhüter Kristoffer Karch, welches Potenzial in dem 2001er steckt!
Der Sohn des Botschafters der sehr gesunden und selenhaltigen Paranuss aus Bolivien parierte direkt 3 Großchancen der guten Moskitoflügelzange.

Ein schnelles Tempospiel der Ketscher und ein schwaches Rückzugsverhalten der Lobster ließen die Moskitos mehrfach zu einfachen Toren kommen.
Nur Tore von Ulrich und Hoffmann hielten das Spiel bis zum 5:5 (11. Minute) offen.
Auch der junge Schmittlerer auf der Mitte zeigte gute Ansätze.
Auf einmal kam ein Bruch ins Angriffsspiel der Wieblinger, man wurde unsicher und nahm sich viele Halbchancen, die jeweils in Tempogegenstößen und erfolgreichen zweiten Wellen der Gegenseite endeten.
Beim Spielstand von 10:5 (19. Minute) nahm Trainer Richter die Auszeit.
Diese und vereinzelte Spielerwechsel zeigten leider nicht die erhoffte Wirkung: Ketsch setzte sich von 11:5 über 14:6 weiter auf 16:8 Halbzeitstand ab.
Wer auf ein klassisches Handballwunder hoffte, wurde leider enttäuscht.
Das Spiel der zweiten Halbzeit ähnelte dem der ersten sehr: Durch Verunsicherung wegen des im Spielverlauf zunehmend klebriger werdenden Balls (ein Schelm, wer böses dabei denkt) und weniger Bewegungsbereitschaft ohne Ball im Angriff, nahm die Differenz im Ergebnis zu. 16:9, 21:10, 31:18 Endstand.
Und obwohl das Spiel sehr deutlich verloren ging und Ketsch an diesem Sonntag eindeutig die bessere Mannschaft war, so konnte man doch auch positive Dinge aus diesem Spiel mitnehmen.
Ein weiser Mann sagte einmal:“Kopf hoch und wenn der Hals auch dreckig ist!“ Dies gilt es in der kommenden Woche im Training und am Sonntag im ersten Heimspiel gegen Weinheim zu beherzigen und vorallem an den gemachten Fehlern zu arbeiten. Denn wie ein anderer weiser Mann sagte: „Fehler zu machen ist wichtig und gut, den selben Fehler zweimal zu machen ist Dummheit.“

Noch positiv zu erwähnen sei, dass Trainer Thorsten Richter jedem Spieler Spielanteile gegeben hat! Nur so kann sich die Mannschaft auch in solchen Spielen weiterentwickeln

Mit Weinheim erwartet den TSV ein weiterer unbekannter Gegner. Doch zuhause muss man den Pokalfinalisten 2020 erst einmal schlagen. Wir freuen uns auf eure Unterstützung in diesen schweren und eigenartigen Zeiten. Bleibt gesund.
Nur der TSV

Ehrenkapitän auf Lebzeit Thomas Dörr stand dieses Mal leider nicht für ein Interview zur Verfügung.

Nun heißt es noch Abschied zu nehmen. Abschied von Fulgencio „Lelo“ Samudio Benitez.
Denn für ihn war es leider vorerst das letzte Spiel im blauen Trikot. Der immer gut gelaunte, herzensgute Junge aus Paraguay, der zusammen mit Carlos Samaniego, dem die gleichen Attribute zuzuschreiben sind, vor gut einem Jahr den Weg in unsere Halle gefunden hat, ist in dieser Zeit viel mehr als nur ein guter Mitspieler geworden. Bierwart, Weizentrinker, Spaßvogel, Mitbewohner. Und vor allem: ein richtig guter Freund!
Lelo: wir wünschen Dir auf Deinem weiteren Wege alles erdenklich Gute. Bleib so wie du bist. Wir werden Dich bei uns vermissen und freuen uns darauf, dich und Carlos wiederzusehen! Vielen dank für die Zeit! Adios Amigo! Y siempre una mano de ancho de agua bajo la quilla!

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