Archiv der Kategorie: Spielberichte-Frauen1-1213

Guter Saisonabschluss trotz hoher Niederlage

TSV Wieblingen  – TV Dielheim 22:34 (8:16)
Am Samstag bestritt die 1. Damen des TSV Wieblingen im Sportzentrum West ihr letztes Heimspiel. Zu Gast waren die Damen vom Spitzenreiter TV Dielheim, die mit 10 Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten und nur einer Saisonniederlage bereits vorzeitig ihren Aufstieg in die Landesliga feiern durften. Dem TSV war klar, dass es keine realistische Chance auf zwei Punkte geben würde, doch die Mannschaft hatte sich vorgenommen trotz einiger Ausfälle bedingt durch Krankheit, Verletzung und Urlaub, dem heimischen Publikum eine gute Leistung zu zeigen und den Aufwärtstrend der Rückrunde fortzusetzten. Trainer Christian Dörr entschied sich für eine neue Variante in der Abwehr, die sich auch personell in der Startformation ausdrückte. Mit Tanja Fischer und Jessica Frohnert versuchten gleich zwei Wieblingerinnen das Aufbauspiel von Dielheim bereits vor dem 9-Meter-Raum zu stören. Dielheim lief von Beginn an ein sehr hohes Tempo und konnte dadurch insbesondere die rechte Abwehrseite des TSV häufig überlaufen. Wieblingen auf der anderen Seite erspielt sich insbesondere über den Kreis sehr gute Chancen, ließ diese aber zu oft ungenutzt. Dass Dielheim sich nicht frühzeitig absetzen konnte, lag entscheidend auch an Stephanie Gerstner, die gleich die ersten drei 7-Meter parierte. Dielheims Trainer Ralf Pichler reagierte entsprechend ungehalten und nahm bereits in der 6. (!) Minute ein Team Timeout. Danach ging das Spiel aus Wieblinger Sicht gelinde gesagt den Bach runter: Im der Offensive wurde nicht konsequent weitergespielt, was bis dahin zu – wenn auch schlecht genutzten – Chancen führte. Stattdessen suchte der TSV im ohnehin schon schnellen Spiel viel zu früh den Abschluss aus ungünstigen Wurfpositionen und handelte sich so mehrere Konter in Folge ein. Die Konsequenz war eine 10 Tore-Vorsprung für den TV Dielheim (2:12), den auch die von Trainer Christian Dörr in der 13. Minuten genommene Auszeit nicht verhindern konnte. Erst danach schaffte es der TSV, der den Rest des Spiels ohne die angeschlagene Andrea Sander im Rückraum auskommen musste, sich wieder zu sortieren und sich zum Halbzeitstand von 8:16 wieder heran zu kämpfen.
Nach der Pause erwischte Wieblingen einen guten Start und konnte den Abstand immer wieder ein wenig verkürzen. Besonders positiv muss hier Madeleine Münch erwähnt werden, die der Mannschaft mit starken Würfen aus dem Rückraum immer wieder Auftrieb gab. In der Abwehr spielte der TSV nun weniger offensiv, mit nur einer Spitze. Insbesondere den gegnerischen Kreis und die Außen hatte Wieblingen so gut im Griff und musste deutlich weniger 7-Meter hinnehmen, als in den vergangenen Spielen. Lediglich der Dielheimer Rückraum und hier insbesondere Julia Helinek auf der linken Seite (mit 10 Toren die beste Werferin des TV Dielheim) war nicht zu stoppen. Jannika Laier war wegen zweier Zeitstrafen aber der 37. Minute rotgefährdet und als sich dann auch noch Tanja Fischer an der Schulter verletzte, wurde es für Wieblingen eng. Jessica Frohnert übernahm nun die Rolle der Spielmacherin und als dann acht Minuten vor Schluss auch noch Torfrau Carolin Kerber als Feldspielerin aushelfen musste, war es an der Zeit die Saison sein zu lassen. Maike Schorb hatte sich verletzt, sodass Veronika Jahndel ihre Position im Rückraum übernehmen musste. Trotz dieser improvisierten Aufstellung konnte Wieblingen in der Schlussphase noch einige Tore erzielen, musste sich am Ende aber mit 22:34 geschlagen geben. Festzuhalten bleibt aber die besonders in der zweiten Hälfte gute spielerische und kämpferische Leistung gegen einen hochverdienten Aufsteiger aus Dielheim. In einem ihrer besten Saisonspiele zeigten die Damen vom TSV, dass sie mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung mehr zu leisten in der Lage sind, als sie in vielen Spielen gezeigt haben. Entsprechend zuversichtlich können sie in ein paar Wochen in die Vorbereitung in eine bestimmt wieder erfolgreichere Saison starten.
Die gesamte Mannschaft bedankt sich an dieser Stelle noch einmal bei allen Zuschauern, die uns daheim und auswärts unterstützt haben, bei großen Teilen der 2. Damenmannschaft, ohne die wir das ein oder andere Spiel aus Personalmangel gar nicht hätten bestreiten können, bei Ellen Posset und Sissy Bender für ihre Arbeit als Frauenwärte und natürlich bei Brigitte für ihren unermüdlichen Einsatz am Zeitnehmertisch. Wir verabschieden uns außerdem bei Madeleine Münch und Michelle Kößler, die unser Team leider in Richtung Schwetzingen bzw. Schriesheim verlassen und wünschen ihnen sportlich wie privat viel Erfolg und alles Gute!
Veronika Jahndel
Für den TSV spielten:
 
Tor: Carolin Kerber, Stephanie Gerstner
Feld: Andrea Sander (1), Maike Schorb (3), Madeleine Münch (5), Tanja Fischer (2/2), Veronika Jahndel (5), Jessica Frohnert (5/3) , Stefanie Dücker, Janika Laier (1), Carolin Kerber

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1. Damen lassen erneut Punkte liegen

SG HD-Kirchheim – TSV Wieblingen 24:17 (11:10)

 
Vergangenen Samstag trat die erste Damenmannschaft des TSV Wieblingen zu ihrem vorletzten Saisonspiel in Kirchheim an. Trotz einer deutlichen Steigerung in der Rückrunde, stand die Mannschaft nach wie vor auf dem vorletzten Tabellenplatz, mit nur einem Punkt Vorsprung vor dem TV Eppelheim. In der Hinrunde verloren die Wieblingerinnen daheim unglücklich mit nur einem Tor (14:15), sodass sich Trainer Christian Dörr durchaus Chancen ausrechnete.

Zunächst aber kam Kirchheim etwas besser ins Spiel und führte bis zur Mitte der ersten Halbzeit meist mit drei oder vier Toren vor dem TSV. Dieser zeigte wie bereits im Hinspiel eine gute Abwehrleistung, vergab vorne aber einige Chancen. In der 15. Minute nahm Trainer Christian Dörr eine Auszeit, um zu verhindern, dass sein Team frühzeitig den Anschluss verliert. Die Rechnung ging auf und im Anschluss kam die SG Kirchheim kaum noch zum Torerfolg. Wieblingen hingegen war nun vor allem über Andrea Sander und Madeleine Münch aus dem Rückraum erfolgreich und konnte zwischenzeitlich zum 9:9 ausgleichen. Beim Stand von 11:10 ging es in die Kabine.

Nach der Pause war das Spiel zunächst weiter ausgeglichen (13:12), aber dann war es – wie so oft in den letzten Spielen – der Gegner, der mehr Präsenz zeigte und sich erneut mit vier Toren absetzen konnte. Zwar kam auch Wieblingen immer wieder zum Torerfolg, insbesondere über Tanja Fischer, die auf der linken Außenposition die erfolgreichste Werferin in den Reihen des TSV war, doch die Mannschaft schaffte es nicht, den Rückstand zu verkürzen. Zehn Minuten vor Schluss war der Vorsprung der SG Kirchheim auf fünf Tore angewachsen und Trainer Christian Dörr stellte auf eine offensive Abwehr, die den kompletten Kirchheimer Rückraum rausnehmen sollte, um. Taktisch sicherlich eine gute Entscheidung, doch die Kirchheimer Spielerinnen überliefen ihrer Gegenspielerinnen vom TSV in jedem Angriff und hatten es in der resultierenden Überzahl am Kreis dann leicht, wiederholt zum Torerfolg zu kommen. So stand es am Ende trotz einer guten Leistung des TSV, insbesondere in der Abwehr, 24:17 für den Gastgeber aus Kirchheim. Am kommenden Samstag, 20.04.2013, bestreitet die 1. Damenmannschaft um 15:30 Uhr ihr letztes Saisonspiel gegen den Tabellenführer TV Viktoria Dielheim.

Für den TSV spielten:

Tor: Carolin Kerber, Stephanie Gerstner

Feld: Andrea Sander (3), Maike Schorb (2), Madeleine Münch (2), Tanja Fischer (4), Veronika Jahndel (1), Michelle Kößler, Jessica Frohnert (3) , Janika Laier, Mareike Zach, Eva Kuhn (2)

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Damen müssen sich erst kurz vor Schluss geschlagen geben

TSV Wieblingen – TSV Germ. Malsch II 19:24 (9:12)
Vergangenen Sonntag empfingen die Damen vom TSV Wieblingen vor heimischem Publikum die 2. Mannschaft des TSV Germania Malsch. Das Hinspiel Anfang Dezember konnten die Wieblingerinnen dank eines von Carolin Kerber parierten 7-Meters kurz vor Abpfiff (siehe Archiv) knapp mit einem Tor für sich entscheiden. Im Kampf um den Klassenerhalt stand Wieblingen nach wie vor einen Punkt vor dem Tabellenletzten aus Eppelheim, doch mit der SG Kirchheim und dem souveränen Tabellenführer TV Viktoria Dielheim warten in der Rückrunde noch zwei schwierige Gegner auf die 1. Damenmannschaft des TSV. Entsprechend wollte man an die hervorragende Leistung aus dem Hinspiel anknüpfen und versuchen gegen Malsch erneut 2 Punkte mitzunehmen. Die zuletzt verletzungs- und krankheitsbedingt ausgefallenen Maike Schorb und Madeleine Münch waren zurück im Kader und so standen Trainer Christian Dörr im Rückraum alle Stammspielerinnen zur Verfügung.
Die TSV-Damen starteten mit Anwurf und hatten dadurch den ersten Angriff. Die Gäste aus Malsch überraschten mit einer von Beginn an sehr offensiv agierenden Deckung, bei der neben Andrea Sander auf der Mitte vor allem die Außenspielerinnen des TSV vollständig aus dem Spielaufbau rausgenommen wurden. Dies bereitete dem Wieblinger Rückraum sichtlich Probleme und so lag der TSV nach wenigen Minuten bereits mit 1:4 zurück. Folgerichtig die frühe Auszeit von Trainer Christian Dörr in der 8. Spielminute. Nun kam mehr Bewegung in den Angriff und Wieblingen schaffte es, auf 6:7 zu verkürzen. In der Abwehr stand der TSV aufgrund der guten Erfahrungen aus dem Hinspiel defensiv, kassierte aber dadurch zu viele 7-Meter nach Anspielen an den gegnerischen Kreisläufer. Daraufhin wurde die Abwehr umgestellt, Tanja Fischer besetzte die Position auf der Eins und störte nun die bis dahin durchsetzungsstarke Malscher Spielerin auf der Mitte. Die größeren Räume, die sich dadurch boten, wusste Malsch jedoch gut zu nutzen: Im Zusammenspiel mit dem Kreisläufer kamen sie insbesondere über die einlaufenden Halbpositionen immer wieder zu nah an den Wieblinger Kreis und damit zu guten Wurfchancen. Ein erneuter Vorsprung von vier Toren (6:10) konnte sich die Gäste dadurch erarbeiten. Doch wieder kämpften sich die Damen vom TSV Wieblingen zurück und verkürzten auf 9:10. Leider konnte dieses Ergebnis nicht bis zur Halbzeit gehalten werden und die Gäste aus Malsch konnten mit zwei weiteren Treffern mit einem drei Tore Vorsprung in die Kabinen gehen.
Nach der Pause (Halbzeitstand: 9:12) waren es klar die Gäste aus Malsch, die den besseren Start hinlegten, Wieblingen verschlief die ersten Minuten komplett. Der Rückraum der Gäste konnte unbehelligt von 7, 8 Metern werfen und konnte zudem einige Ballverluste der TSV-Damen im Angriff ausnutzen und Kontertore erzielen. Wie zu Beginn der ersten Hälfte konnte Malsch dadurch einen 1:4 lauf verbuchen was einen Spielstand von 10:16 bedeutete. Den Wieblingerinnen drohte nun völlig den Anschluss zu verlieren. Wieder musste Trainer Christian Dörr seine Auszeit frühzeitig nutzen, um Schlimmeres zu verhindern und die Mannschaft wach rütteln. Was folgte war eine regelrechte Aufholjagd des TSV. Unterstützt durch Kontertore von Veronika Jahndel und Jessica Frohnert sowie vier von Torfrau Stephanie Gerstner parierten 7-Metern. Bis zum Spielstand von 17:18 konnten die TSV-Damen aufschließen ehe Gästetrainer Mathias Kolmer seine Auszeit nahm. Diese zeigte zunächst allerdings keine Wirkung und der Spielstand blieb knapp, auf das 17:19 folgte der erneute Anschlusstreffer per Konter durch Wieblingen. Dann versäumte es die Heimsieben allerdings eine Überzahlsituation auszunutzen und dem Spiel die vielleicht entscheidende Wende zu geben. Die zuvor sehr offensiv agierende Abwehr mit zwei vorgezogenen Spielerinnen, was Malsch einige Probleme bereitete, wurde wieder auf eine defensivere Variante umgestellt. Diese Umstellung brachte leider nicht den gewünschten Erfolg und der Malscher Rückraum hatte wieder mehr Platz und nutzte diese Option erfolgreich. Auch eine erneute Umstellung auf die offensivere Variante brachte eigentlich mehr Verwirrung in die eigene Abwehr als in den gegnerischen Angriff. Gleichzeitig waren die Wieblingerinnen im Angriff zu oft auf einen schnellen Torerfolg aus, was sich in Ballverlusten und Fehlwürfen rächte. Am Ende gewann deshalb der TSV Germania Malsch II noch unnötig hoch mit 19:24. Der TSV Malsch steht damit weiterhin punktgleich mit der Drittplatzierten SpVgg Baiertal auf dem vierten Platz während unserer Damen weiterhin nur einen Punkt Vorsprung auf den Tabellenletzten aus Eppelheim hat. Nun gilt es am kommenden Samstag beim Auswärtsspiel in Kirchheim die vielleicht entscheidenden Punkte im Kampf um den Klassenerhalt zu holen. Über eine große Unterstützung bei diesem so wichtigen Spiel würde sich die Mannschaft sehr freuen. Das Spiel findet im Sportzentrum Süd in Kirchheim statt und wird um 18 Uhr angepfiffen.
Veronika Jahndel
Für den TSV spielten:
Tor: Carolin Kerber, Stephanie Gerstner
Feld: Andrea Sander (4), Maike Schorb (2), Madeleine Münch (2), Tanja Fischer, Veronika Jahndel (3), Michelle Kößler, Jessica Frohnert (6/4), Stefanie Dücker (2), Janika Laier
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Damen verlieren auch in Eberbach

Katastrophale Leistung der 1. Damen in Eberbach

SGH Waldbrunn/Eberbach – TSV Wieblingen I 28:16 (14:6)

Bereits vor 2 Wochen reiste die 1. Damenmannschaft des TSV Wieblingen zum Tabellenzweiten nach Eberbach. Das Hinspiel im November ging deutlich mit 9:29 verloren, die Wieblingerinnen steckten damals in der größten Offensivkrise der laufenden Saison. Entsprechend waren auch im Rückspiel die Rollen klar verteilt. Trotzdem wollte Wieblingen mit einer guten Leistung überzeugen – schließlich war in der Rückrunde ein steter Aufwärtstrend der Mannschaft um Trainer Christian Dörr zu verzeichnen. Doch bereits der Auftakt ging gründlich daneben. Die Damen des TSV verschliefen den Beginn der Partie komplett, Trainer Christian Dörr sah sich schon in der 8. Minute zum Nehmen einer Auszeit gezwungen und nach einer Viertelstunde lag Wieblingen bereits mit 10:1 hinten. Nun nahm auch der Trainer der Gastgeber eine Auszeit, was in diesem Fall aber wohl eher als Belohnung seiner Mannschaft anzusehen war. Probleme bereitete den Wieblingerinnen vor allem die durchsetzungsstarke Kreisläuferin der Odenwälder, die – kam sie nicht direkt zum Erfolg – ihrer Mannschaft in der Regel die zweite Chance über einen 7-Meter sichern konnte. Insgesamt acht Mal kam es zum direkten Duell zwischen einer Eberbacher Feldspielerin und den Torfrauen des TSV, Carolin Kerber und Stefanie Gerstner; sieben Mal konnte es Eberbach für sich entscheiden. Ein ganz anderes Bild war auf der anderen Seite zu beobachten: Zwar spielte auch Wieblingen häufig über Stefanie Dücker am Kreis, was diese in vier direkte Tore umsetzen konnte. Von den fünf 7-Metern für den TSV landeten aber nur zwei im Netz der Gastmannschaft aus Eberbach. Wenig verwunderlich also der Halbzeitstand von 14:6 für den Gastgeber.
In der Halbzeitpause war das Spiel eigentlich schon verloren, entsprechend die Stimmung in der Kabine. Trotzdem der Appell von Mannschaftskapitänin Andrea Sander, sich nicht kampflos geschlagen zu geben und noch einmal anzugreifen – selbst wenn es nur noch um Ergebniskosmetik ginge. Und Grund zur Zuversicht gab es: Nach der schweren Verletzung von Elif Dogan etwa 5 Minuten vor der Pause, ging tatsächlich ein Ruck durch die Mannschaft des TSV und es gelang der 1. Damen einige schnelle und schön heraus gespielte Tore zu erzielen und das Spiel kurzzeitig ausgeglichen zu gestalten. Nach der Pause unmittelbar daran anzuknüpfen, jedoch, war, was den Wieblingerinnen nicht gelang. Zwar bemühte sich das Team streckenweise, doch stand unterm Strich nur wenig zählbares: Natürlich wurde zu oft zu früh abgeschlossen, es wurden wieder einmal Großchancen vergeben, aber fairerweise muss man auch erwähnen, dass sich ein Spiel nur schwerlich gewinnen, geschweige denn attraktiv gestalten lässt, wenn vor dem Spieltag jeder – ohne Ausnahme – sein Glück auf Reisen geschickt hatte. Insgesamt dürften die Wieblingerinnen um die 10-12 Würfe entweder an den (Innen-)Pfosten oder an die Latte gesetzt haben, gleichmäßig über alle Akteure in den Reihen des TSV verteilt. Den Willen und die Einsatzbereitschaft, aus so einem verkorksten Spieltag trotzdem noch das Beste zu machen und über sich hinaus zu wachsen, ist mit Sicherheit eines der Hauptprobleme dieser Mannschaft. Unabhängig von der für die nächste Saison anvisierten Liga ist dies in Zukunft in den Griff zu kriegen, möchte man sich Spaß und Erfolg am Spiel bewahren bzw. zurück erkämpfen. Der Endstand von 28:16 wird dabei eher zur Nebensache.
Für den TSV spielten:
Tor: Carolin Kerber, Stefanie Gerstner.
Feld: Elif Dogan, Andrea Sander (5/1), Madeleine Münch, Tanja Fischer (2/1), Veronika Jahndel (2), Jessica Frohnert (1), Stefanie Dücker (4), Mareike Zach (1), Janika Laier (1).
Veronika Jahndel
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TSV Damen verlieren in Baiertal

SpVgg Baiertal – TSV Wieblingen 20:15 (11:9)
Vergangenen Sonntagabend waren die TSV-Damen zu Gast beim Tabellendritten Spielvereinigung Baiertal. Aufgrund der momentanen Tabellensituation und der deutlichen Niederlage des TSV aus dem Hinspiel galt die SpVgg Baiertal als Favorit. Die Damen des TSV nahmen sich jedoch vor, die zu vergebenden Punkte nicht kampflos in Baiertal liegen zu lassen. Wie schon in den vergangenen Spielen fielen einige Spielerinnen des TSV auch diese Woche aus. Die Mannschaft von Trainer Christian Dörr erhielt wieder tatkräftige Unterstützung von Mareike Zach und Simone Bender aus der 1b und auch mit Jasmina Causevic -die in der Jugend schon beim TSV aktiv war- wurde die Mannschaft im Tor verstärkt.
Gleich zu Anfang der Partie war den TSV-Damen anzumerken, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten. Einstellung und Motivation stimmten von Beginn an, was sich im Ergebnis widerspiegelte. Durch ein ausgeglichenes Ergebnis in der ersten Halbzeit wurde deutlich, dass Baiertal an diesem Wochenende kein leichtes Spiel hatte. Nach dem 7:7 gelang es jedoch der Mannschaft von Rudi Nagel sich auf ein 11:9 in die Halbzeitpause abzusetzen. Gerade in der Abwehr schaffte es die Mannschaft, um die wie immer kämpferisch aufgelegte Abwehrchefin Andrea Sander, die Baiertaler Spielerinnen  zu ärgern und ihnen somit das Erzielen von Feldtoren zu erschweren. Dies lässt sich daran erkennen, dass fast 50% der Tore von Baiertal durch 7-Meter erzielt wurden. Stephanie Groß gelang es,  zum Leidwesen der Wieblinger, alle neun zu Gunsten der Heimmannschaft gegebenen 7-Meter zu verwandeln. Die Schwäche am 7-Meter-Punkt der TSV-Damen zeigte sich mit einer Quote von nur 62% und zieht sich somit wie ein roter Faden durch die laufende Saison.
Wie schon in den vergangenen Spielen fiel es der Gastmannschaft in der zweiten Halbzeit schwer, an die Leistung des ersten Durchgangs anzuknüpfen. Zwar konnte Wieblingen noch auf ein Tor verkürzen, jedoch gelang es den SpVgg-Damen sich relativ schnell auf ein 14:10 abzusetzen. Nachdem der Vorsprung der SpVgg Baiertal auf mittlerweile sieben Tore zu einer 19:12-Führung gewachsen ist, wechselte Trainer Christian Dörr die bisherige versetzte 5:1-Abwehr zu einer offensiven 4:2-Deckung. Aufgrund dieser –laut Christian Dörr leider etwas zu spät vollzogenen Umstellung der Abwehr- gelang es den TSV-Damen durch Konter auf ein 19:14 zu verkürzen.  Leider gelang es Wieblingen nicht den Rückstand aufzuholen und somit wurde das Spiel mit 20:15 verloren. Ein großes Dankeschön gebührt den mitgereisten Fans und ihrer tatkräftigen Unterstützung!
Michelle Kößler
Für den TSV spielten:
Tor: Carolin Kerber, Jasmina Causevic
Feld:  Andrea Sander (4/2), Tanja Fischer (1/1), Veronika Jahndel (7/1), Michelle Kößler (1), Jessica Frohnert (2/1), Stefanie Dücker, Janika Laier, Mareike Zach, Simone Bender
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Ersatzgeschwächte Damen vergeben auswärts den Sieg

TV Eschelbronn – TSV Wieblingen 20:19 (10:12)

Am Samstagabend stand für die erste Damenmannschaft des TSV Wieblingen auswärts eine durchaus lösbare Aufgabe beim Tabellenfünften in Eschelbronn an. Zwar verlor man das Hinspiel in eigener Halle mit 17:22 Toren deutlich, doch lag dies weniger an den herausragenden Qualitäten der Gäste, sondern an einer desolaten Angriffsleistung der Wieblingerinnen in der ersten Spielhälfte (siehe Spielbericht vom 24. Oktober 2012). Sorgen bereiteten Trainer Christian Dörr vielmehr die zahlreichen Ausfälle durch Krankheit, Verletzungen oder Urlaub, so dass die seit der Rückrunde nicht mehr spielende Ramona Embach reaktiviert werden und drei Spielerinnen aus der 1b aushelfen mussten. Vielen Dank für euren Einsatz!

Das Spiel begann verhältnismäßig ruhig und ausgeglichen. Der TV Eschelbronn bot seinen Gästen trotz defensiver 6-0 Deckung insbesondere auf den Außenpositionen große Lücken, die die TSVlerinnen an diesem Abend auch zu nutzen wussten. Wieblingen hingegen war mit Tanja Fischer in der Spitze auf die großen und wurfsicheren Rückraumspielerinnen der Gastgeber eingestellt, die im Hinspiel die Mehrzahl der Tore erzielen konnten. Diese Art der Deckung funktionierte sehr gut und Eschelbronn kam hauptsächlich über den Kreis oder über Siebenmeter zum Torerfolg. Die erste Halbzeit gestaltete sich dann als ein offener Schlagabtausch, bei dem sich bis kurz vor der Pause keine Mannschaft deutlich absetzen konnte, obwohl Wieblingen in dieser Phase bereits zweimal in Unterzahl agieren musste und zwischenzeitlich einige unnötige Konter zuließ. Der TSV schaffte es aber, sich wieder zu konzentrieren und mit einem Polster von zwei Toren in die Halbzeitpause zu gehen (10:12). Trainer Christian Dörr war zufrieden, wenngleich eine höhere Führung durchaus im Bereich des Möglichen gewesen wäre.

Die zweite Halbzeit indes begann unglücklich. Ein Wurfversuch einer Eschelbronner Angriffsspielerin traf Tanja Fischer gegen den Kopf. Dies  führte dazu, dass Wieblingen die Abwehr auf das defensivere 6-0 System umstellen musste. Umgekehrt ging Eschelbronn nun offensiver auf Andrea Sander im Rückraum heraus, um den Spielfluss der Wieblingerinnen zu stören. Dies funktionierte auch sehr gut, Wieblingen tat sich zu Beginn der zweiten Halbzeit schwer, seinen Rhythmus zu finden, besonders im Angriff. Dennoch konnte der Vorsprung zum Stand von 12:15 noch ausgebaut werden. Dann aber zeigten die Maßnahmen von Eschelbronn Wirkung: Eine deutlich aggressivere Abwehr sowie der durch den Ausfall von Tanja Fischer gewonnene Platz für ihre Schützinnen im Rückraum sorgten nach etwa einer Viertelstunde für den Ausgleich (15:15). Vergebene Siebenmeter, Fehlpässe und überhastet abgeschlossene Angriffe auf Seiten des TSV trugen ihr Übriges zum Spielstand bei. Auszeit Wieblingen: Jetzt noch einmal konzentrieren und kämpfen. Die Abwehr wurde offensiver eingestellt, direkt kam es bei Eschelbronn zu Fehlpässen, Bälle konnten abgefangen oder herausgeschlagen werden. Die psychologisch wichtigen weil einfachen Kontertore blieben dem TSV aber verwehrt, immer wieder gab es den Freiwurf für die Gastgeber, die somit in Ballbesitz blieben. Dennoch konnte Wieblingen einen Zwei-Tore-Rückstand (17:15) noch einmal ausgleichen.

Die Stimmung heizte sich zunehmend auf, die Aggressivität nahm zu und entsprechend hektisch wurde nun auch das Spiel. Zwei Zeitstrafen für den Gastgeber in den letzten acht Minuten boten noch einmal die Chance, das Spiel erneut zu drehen. Andrea Sander verwandelte in dieser Phase nervenstark zwei Strafwürfe, doch verkrampfte das freie Angriffsspiel immer mehr: Zu groß war die Fixierung auf die Mitte, wo die hochgewachsenen Damen vom TV Eschelbronn einen guten Abwehrblock stellten und auch die Anspiele auf Martina Rohrmann am Kreis meist gut unterbanden. Entsprechend bitter galt es am Ende die knappe Niederlage von 20:19 hinzunehmen und auf zwei wichtige Punkte im Abstiegskampf zu verzichten. Trotz einer klaren Leistungssteigerung gegenüber der Hinrunde, ließen die Damen vom TSV phasenweise Konsequenz und den Willen, den Sack frühzeitig zu zumachen, vermissen und haben sich diese Niederlage folgerichtig selbst zuzuschreiben. Zu hoffen bleibt, dass dieses Problem in den letzten Spielen der Saison abgestellt werden kann – rein spielerisch konnte man inzwischen häufiger zeigen, dass man bei den meisten Gegnern dieser Klasse mithalten kann. Bedanken wollen wir uns noch bei den Herren der 1b, die uns über weite Strecken des Spiels hervorragend unterstützt haben!

Veronika Jahndel

Für den TSV spielten:
Tor: Carolin Kerber, Stephanie Gerstner
Feld: Andrea Sander (4/2), Madeleine Münch (2), Tanja Fischer (2), Veronika Jahndel (3), Jessica Frohnert (3), Daniela Döring (1), Alexandra Schell (2), Martina Rohrmann (1), Janika Laier, Ramona Embach

 

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Damen bieten Tabellendrittem lange Paroli

TSV Wieblingen  – TSV Phönix Steinsfurt 20:24 (11:11)

Vor heimischem Publikum empfingen die Damen vom TSV Wieblingen den Tabellendritten TSV Phönix Steinsfurt. Das Hinspiel im Oktober ging deutlich mit 24:18 verloren. Dies war vor allem einer katastrophalen Angriffsleitung in der ersten Hälfte geschuldet – das erste Tor für Wieblingen ließ damals 17 Minuten auf sich warten. Unabhängig von den eigenen Fehlern war Trainer Christian Dörr und seinen Spielerinnen klar, dass mit Steinsfurt eine der stärksten Mannschaften der Liga zu Gast im Sportzentrum West war und nur eine klare Leistungssteigerung gegenüber der Hinrunde ein Debakel verhindern könnte. Das nötige Selbstvertrauen sollte aus dem Sieg gegen den TV Eppelheim in der Vorwoche (29:25) gezogen werden.

Und tatsächlich begannen die Wieblingerinnen stark und konzentriert und gestalteten das Spiel über weite Strecken ausgeglichen. Steinsfurt konnte sich nie mit mehr als zwei Toren absetzen und nahm in der 20. Minute die erste Auszeit des Spiels. Wieblingen hingegen kämpfte sich nach dem 7:9 direkt wieder heran und ging kurz vor der Pause sogar mit einem Tor in Führung. Der letzte Angriff der ersten Halbzeit verlief jedoch zu Gunsten der Gäste, entsprechend trennte man sich vorerst unentschieden (11:11).

In der zweiten Hälfte erwischten dann die Steinsfurter Damen den deutlich besseren Start und setzten sich schnell zum Zwischenstand von 11:15 ab. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison kamen die Wieblingerinnen zu ruhig und zu unkonzentriert aus der Kabine und verpassten es, an die gute Leistung der ersten Halbzeit anzuknüpfen. Positiv hervorzuheben bleibt, dass der TSV sich nach dem ersten Schock noch einmal fing und im Folgenden eine beeindruckende Aufholjagd zum 18:19 startete. Unverständlich ist jedoch, warum diese nicht bis zum Abpfiff fortgeführt wurde. Ob es am erneuten Absetzen der Steinsfurterinnen zum 18:21 oder – in einem insgesamt sehr fairen Spiel mit nur wenigen Verwarnungen und Zeitstrafen – an der Herausstellung von Maike Schorb in der 53. Minute lag, liegt im Bereich des Spekulativen. Fakt ist, dass die TSVlerinnen in den letzten Minuten des Spiels den Sieg schon aufgegeben hatten, da half auch die Auszeit von Trainer Christian Dörr nichts mehr. Folgerichtig konnte Steinsfurt das Spiel am Ende doch mit einem respektablen Vier-Tore-Vorsprung für sich entscheiden. Der Entstand von 20:24 spiegelt leider nicht die gute Leistung der Damen aus Wieblingen wider und war in dieser Höhe letzten Endes auch unnötig. Dass Wieblingen gegen viele Mannschaften der Liga mithalten kann, haben sie erneut bewiesen. Wenn nun wieder der Wille dazu kommt, sich dafür auch mit einem oder zwei Punkten zu belohnen, könnte der Klassenerhalt noch geschafft werden.

Veronika Jahndel

Für den TSV spielten:
Tor: Carolin Kerber, Stephanie Gerstner, Jasmina Causevic
Feld: Andrea Sander (2), Maike Schorb (2), Madeleine Münch (4), Tanja Fischer (3), Veronika Jahndel (3), Michelle Kößler, Jessica Frohnert (5/1), Stefanie Dücker, Eva Kuhn (1), Janika Laier

 

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1. Damen: Sieg im Kellerderby

TSV Wieblingen – TV Eppelheim 29:25 (13:13)

Nach der desolaten Niederlage am vergangenen Wochenende gegen den TSV Rot 2 empfingen die Damen aus Wieblingen an diesem Spieltag den Lokalrivalen TV Eppelheim. Das Hinspiel im November konnte Eppelheim mit 21:19 knapp für sich entscheiden und auch die bisherige Saison (3 Punkte für den Tabellenletzten Eppelheim, 4 Punkte für Wieblingen) deutete auf ein ausgeglichenes Kräfteverhältnis hin und tatsächlich sahen die Zuschauer im Sportzentrum West bis zur 50. Minute ein ausgeglichenes Spiel. Der TSV, der auf Stammspielerin Maike Schorb im linken Rückraum verzichten musste, wurde in der ersten Hälfte durch Mareike Zach und Eva Kuhn von der 1b verstärkt. Eppelheim begann gut und ging direkt mit 2 Toren in Führung, insbesondere über ihre zweikampfstarke rechte Seite. 3 Verwarnungen und eine Zeitstrafe gegen Wieblingen in den ersten 11 Minuten unterstreichen die anfänglichen Schwierigkeiten in der Abwehr. Nach einer Umstellung hatte der TSV den Eppelheimer Angriff dann aber gut im Griff und konnte viele Versuche der Gäste vereiteln. Lediglich über die Mitte kam Eppelheim immer wieder bis an den Kreis heran und erhielt viele 7‑Meter: Insgesamt zehn von denen sie neun verwandelten. Der TSV Wieblingen, auf der anderen Seite, tat sich zunächst schwer im Angriff. Zwar erkämpfte sich insbesondere Veronika Jahndel auf den Außenpositionen nach Eins-gegen-Eins Situationen das gesamte Spiel hindurch gute Chancen, aber eine miserable Trefferquote verhinderte, dass sich die Gastgeber frühzeitig absetzen konnten. Zum Glück lief es beim Rest der Mannschaft besser und sowohl Andrea „die Tormaschine“ Sander als auch Madeleine Münch erzielten viele schöne Treffer aus dem Rückraum. Zum ersten Mal war das Spiel beim Stand von 6:6 ausgeglichen und beim Stand von 13:13 und in Unterzahl ging es in die Halbzeitpause. Hochmotiviert kamen die Damen aus der Kabine, man spürte, dass dieses Spiel zu gewinnen war. Ein paar Feinheiten wurden noch abgestimmt, einfache Ballverluste wie im letzten Drittel der ersten Hälfte sollten nun nicht mehr passieren. Wieblingen spielte nun sehr clever, provozierte Zeitstrafen beim Gegner und kam auch in Unterzahl zum Torerfolg. Trotzdem blieb es noch lange spannend und keine der beiden Mannschaften schaffte es mit mehr als einem Tor in Führung zu gehen. Erst in der letzten Viertelstunde, als die Eppelheimer ihren Frust vornehmlich an den eigenen Spielerinnen ausließen, zog Wieblingen mit 3 Toren davon, es stand 21:18. In dieser Phase klappte dann auch so ziemlich alles: Schöne Spielzüge, eingeleitet von Jessica Frohnert, die zwischenzeitlich auf der Mitte spielte, faire Abwehraktionen und daraus folgende Ballgewinne für Wieblingen und das vielleicht schönste Tor des Spiels, von einer hervorragenden Michelle Kößler, die einen Rückhandpass an den Kreis sicher verwandelte. Entsprechend frei spielte der Gastgeber in den letzten zehn Minuten auf und konnte den Vorsprung bis zum Abpfiff sogar noch auf 4 Tore zum Endstand von 29:25 ausbauen. Ein Negativ-Highlight war ein unschönes Foul an Michelle Kößler, 3 Minuten vor Schluss, eine Aktion die folgerichtig mit Rot geahndet wurde. Festzuhalten bleibt eine außergewöhnlich gute Schiedsrichterleistung, eine endlich wieder freier aufspielende 1. Damen und ein tolles Publikum im Sportzentrum West: Vielen Dank für eure Unterstützung! Das nächste Heimspiel findet am 17.02. um 13:00 Uhr gegen den Tabellenvierten TSV Phönix Steinsfurt statt.

Veronika Jahndel

 

Für den TSV spielten:

Tor: Stephanie Gerstner, Carolin Kerber

Feld: Andrea Sander (13/3), Madeleine Münch (4), Tanja Fischer, Veronika Jahndel (3), Michelle Kößler (2), Jessica Frohnert (4/2), Stefanie Dücker (2), Mareike Zach (1), Eva Kuhn, Janika Laier

 

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1. Damen verpatzt den Start in die Rückrunde

TSV Wieblingen – TSV Rot 2 18:30 (9:15)

Nach einem spielfreien Wochenende begann am Sonntag auch für die 1. Damen die Rückrunde in der 1. Kreisliga. Zu Gast war die Badenliga-Reserve des TSV Rot. Das Hinspiel hatten die Damen vom TSV im Herbst knapp mit einem Tor gewonnen und auch in der aktuellen Tabelle hatte Rot nur einen Punkt Vorsprung vor den Wieblingerinnen (siehe Vorbericht). Gegen den direkten Mitkonkurrenten um den Klassenerhalt hatte Trainer Christian Dörr seine Mannschaft gut vorbereitet: Sowohl die Besonderheiten der Abwehr des TSV Rot als auch ihre bevorzugten Aktionen im Angriff waren bekannt. Dennoch erwischten die Gäste den besseren Start und gingen schnell mit 2:0 in Führung. Doch auch die Wieblingerinnen erzielten ein paar schöne Treffer und kamen zwischenzeitlich zum 4:6 auf 2 Tore an den TSV Rot heran. Dieser Erfolg hielt aber nicht lange an. Viele Fehlwürfe aus dem Rückraum und einige 7Meter für die Gäste kippten das Spiel schon früh zum Stand von 5:10. Christian Dörr musste bereits in der 17. Minute die erste Auszeit nehmen. Die half, die anfänglichen Schwierigkeiten mit der offensiv starken rechten Seite der Gäste konnten abgestellt werden. Entsprechend verlief das Spiel nun ausgeglichener. Im Angriff führten aber überhastete Wurfversuche und unnötige Ballverluste dazu, dass der TSV Rot seinen Vorsprung bis zur Halbzeitpause noch um ein Tor zum Stand von 9:15 ausbauen konnte.

In Unterzahl ging es in die zweite Hälfte. Die Wieblingerinnen hatten noch nicht aufgeben und auch am vergangenen Wochenende ging der TSV Rot gegen Eppelheim mit großen Vorsprung in die Pause, um in der zweiten Hälfte der Partie immens einzubrechen. Neben der eigenen Chancenverwertung bestand das Hauptproblem der Gastgeber in den vielen Toren, die über die Mitte kassiert wurden. Unbehelligte Würfe von 7, 8 Metern vor dem Tor waren keine Seltenheit und ließen die Wieblinger Torfrauen oft genug chancenlos. Hier sollte nun mehr gearbeitet werden. In einzelnen Aktionen wurde dies auch umgesetzt, aber nicht konsequent über 30 Minuten. Im Angriff lief es im Rückraum nach wie vor nicht rund und viele Würfe landeten am Pfosten oder gleich neben dem Tor. So konnten die Gäste ihren Vorsprung zunächst auf 8, dann sogar auf 10 Tore ausbauen. Erneut war Christian Dörr zu einer frühen Auszeit gezwungen. Nun musste risikoreicher agiert werden: Man versuchte es mit einer 3:3 Abwehr, offensiv auf die rechte Angriffsseite der Gäste orientiert. Diese konnte nun zwar keinen Druck mehr aufbauen, kam aber insbesondere über ihre zweikampfstarke Rückraumspielerinnen Meike Beck (4 Tore) immer wieder frei am Kreis zum Wurf. Wieblingen steckte im Gegenzug den Kopf in den Sand, ließ vermehrt Konter zu und im Angriff einiges an Konsequenz vermissen. Dementsprechend stand am Ende ein peinliches 18:30. Diese Woche gilt es, die Fehler zu benennen und abzustellen, um am kommenden Sonntag (14:00 Uhr, Sportzentrum West) gegen den Tabellenletzten TV Eppelheim nicht die letzte Chance auf den Klassenerhalt zu verspielen.

Veronika Jahndel

Für den TSV spielten:

Tor: Carolin Kerber, Ellen Posset

Feld: Andrea Sander (1), Maike Schorb (2), Madeleine Münch (2), Tanja Fischer (2/2), Veronika Jahndel (3), Jessica Frohnert (3), Jannika Laier (2), Michelle Kößler (1), Mareike Zach (1), Eva Kuhn (1)

 

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1. Kreisliga Frauen // Vorbericht TSV Wieblingen – TSV Rot II

Zum heutigen Rückrundenauftakt der 1. Kreisliga der Frauen empfangen die TSV Damen die Reserve des Badenligisten TSV Rot. Das Hinspiel in Rot konnten unsere Damen zu Rundenbeginn denkbar knapp mit 20:19 für sich entscheiden und damit einen erfolgreichen Start nach der Rückkehr in die 1. Kreisliga feiern. Mittlerweile ist die komplette Hinrunde gespielt und die TSV-Damen konnten lediglich noch beim zweiten Reserveteam dieser Klasse beim TSV Malsch punkten. Dennoch konnte die Hinrunde auf dem ersten Nichtabstiegsplatz beendet werden. Allerdings ist der Abstand auf die beiden Mannschaften dahinter sehr knapp. Unsere heutigen Gäste sowie unser kommender Gegner, der TV Eppelheim, nächste Woche ebenfalls im Sportzentrum West, lagen lediglich einen Punkt hinter uns. Vergangenes Wochenende standen sich diese beiden Mannschaften gegenüber und der TSV Rot konnte beim 24:22 Sieg die Oberhand behalten und zog somit in der Tabelle an unserer Mannschaft, die spielfrei war, vorbei.
Daran ist schon erkennbar wie wichtig die kommenden beiden Spiele für unsere Mannschaft sind. Entsprechend motiviert und konzentriert hat die Mannschaft daher in den letzten drei Wochen gearbeitet um auf diese Spiele topvorbereitet zu sein. In der Hinrunde konnte leider kein Spiel im Sportzentrum West gewonnen werden, dies soll sich nun in den kommenden beiden Spielen ändern. Mit viel Kampf, Einsatzwille und der Unterstützung vom Publikum kann dieses Vorhaben auch umgesetzt werden und ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt getan werden. Also Unterstützt unsere Mannschaft in diesen wichtigen Spielen, die Mannschaft wird auf dem Spielfeld alles geben um die ersten Heimsiege einzufahren.

Die TSV Damen werden voraussichtlich in folgender Aufstellung spielen:

Tor: Carolin Kerber, Ellen Posset

Feld: Andrea Sander, Maike Schorb, Madeleine Münch, Tanja Fischer, Veronika Jahndel, Jessica Frohnert, Jannika Laier, Michelle Kößler, Mareike Zach, Eva Kuhn

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