1. Herren bestehen nur 20 Minuten in Rintheim

Auch ohne die beiden bisher besten Torschützen Marco Widmann und Andreas Scheuerle reiste man mit einer schlagkräftigen Truppe nach Rintheim, um dort am Samstagabend die nächsten Zähler der Saison einzufahren. Bis zum Spielstand von 10:10 konnte man auch gut mit den Gastgebern mithalten, verlor in der Folge jedoch immer mehr den Zugriff auf die Partie und kassierte am Ende eine auch in der Höhe verdiente 34:27-Niederlage.

Dabei startete man ordentlich in die Begegnung, vor allem Philipp Wenning im Tor war von Anfang präsent und hielt nicht nur den ersten Siebenmeter, sondern zeigte auch im Anschluss teils spektakuläre Paraden. So auch vor dem 2:2 der Gastgeber, als er nach einer Doppelparade erst im dritten Anlauf bezwungen werden konnte. Zwei Tore in Folge von Lukas Wolf sowie ein starker Treffer von Max Keller in Unterzahl sorgten dann Mitte der ersten Hälfte sogar für einen drei-Tore-Vorsprung, doch der TSV Rintheim kämpfte sich wieder heran und konnte im Anschluss wieder egalisieren. Trainer Florian Kaltschmitt nutzte zehn Minuten vor dem Seitenwechsel eine Auszeit, um sein Team auf die wichtige Phase vor der Pause einzustimmen, doch die letzten fünf Minuten vor der Halbzeit gingen ganz klar an die Gastgeber. So bestraften diese nun die sich einschleichenden Nachlässigkeiten in Angriff und Abwehr der Wieblinger gnadenlos und zogen auf 17:13 davon.

Lukas Wolf (re.) erzielte einen seiner insgesamt 11 Treffer vom Siebenmeterpunkt

In der zweiten Halbzeit stand man zunächst defensiv stabiler, konnte jedoch keinen Profit daraus schlagen, weil man vorne den Ball viel zu leicht wieder hergab. Nachdem Philipp Wenning auch den zweiten Siebenmeter entschärfen konnte und Matthias Dörr im Gegenzug auf 16:19 verkürzen konnte, keimte nicht nur beim mitgereisten Heidelberger Anhang noch einmal kurz Hoffnung auf. Doch vier Tore in Folge der Gastgeber ließen das Wieblinger Aufbäumen im Keim ersticken, zu nachlässig ging man mit den eigenen Torchancen um und zu einfach fanden die Rintheimer in der zweiten Halbzeit immer wieder Lücken in der Abwehr unseres TSV. So konnte man in der Folge nicht mehr entscheidend verkürzen, auch die 11 Tore eines stark aufspielenden Lukas Wolf waren am Ende zu wenig, um Zählbares mitzunehmen. So gilt der Blick nun den letzten drei Partien vor der Winterpause, welche mit der bestmöglichen Punktausbeute abgeschlossen werden sollen, um mindestens unter den Top 3 der Verbandsligatabelle zu überwintern.

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